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Nespresso Pixie Test/Bericht

Nespresso Pixie – DeLonghi EN125

Die Nespresso Pixie ist ein Einstiegsmodell in die Welt der Nespresso Maschinen. Es gibt sie in Deutschland von zwei Herstellern: DeLonghi und Krups. Hier beziehen wir auf die DeLonghi. Beide Varianten sind im Wesentlichen identisch, vor allem was die Brüheinheit betrifft. Leichte Unterschiede liegen im Design. Beide Hersteller gestalten vor allem den Kaffeeausfluss optisch anders. Welches Modell man wählt, ist damit nur eine Frage der Optik. Der Geschmack ist im Nespresso Pixie Test bei mehreren Geräten auf identischem Niveau gewesen.

Besonderheit: Individuelles Design

Die Pixie punktet gegenüber den meisten Kapselmaschinen (Test) durch ein veränderliches Äußeres. Die seitlichen Verkleidungen kann man abnehmen und durch andere Dekors ersetzen – die sogenannten Pixie Clips. Davon bieten Nespresso bzw. Drittanbieter eine ganze Palette an Varianten, von enen zumindest einige aus Aluminium sind. Von bunt über uni, flach und gewellt kann man hier dank Clips für Abwechslung sorgen. Das spielt zwar im Geschmacks- und Funktions-Test für das Ergebnis keine Rolle, kann aber für den einen oder die andere beim Kauf entscheidend sein.

Nespresso
Die Nespresso Pixie von oben: Links der Ausfluss über dem (klappbaren) Abtropfgitter. Etwas daneben die Kapselöffnung, dann der Bügelhebel zum Schließen. Rechts die zwei Tasten, für die man im Test jeweils eine bestimmte Wassermenge einstellen konnte. Ganz rechts der abnehmbare Wassertank. Oben und unten: Die flexiblen Pixie-Clips, hier in rostrotem Aluminium.

Schlichte Ausstattung

Im Test fällt auf: Die Pixie bietet nicht viel, aber was sie kann, macht sie gut. Die wichtigste Funktion – sämigen Espresso mit schöner Crema – erfüllt sie genauso gut wie die Topmodelle unter den Nespresso Maschinen. Kein Wunder: Der Brühdruck von 19 bar und die Technik der Zubereitung sind bei allen Modellen gleich. Somit kann man ganz anhand der Ausstattung entscheiden, wie die eigene Bewertung ausfällt.

 Vorteile

  • Sehr klein
  • Seiten-Design flexibel wechselbar
  • Günstiger Kaufpreis

 Nachteile

  • Keine Sonderfunktionen
  • Relativ lauf beim Brühen
  • Kleiner Wassertank

Die Funktionen im Nespresso Pixie Test

Es gibt einen kleinen Bügelgriff, um die Kapselöffnung freizugeben bzw. die Kapsel für die Zubereitung zu fixieren. Zwei programmierbare Tasten lassen sich für unterschiedliche Mengen an Wasserdurchfluss nutzen – z.B. für Espresso und Lungo, oder für unterschiedliche Espressomengen.

Das Tassenpodest ist klappbar, sodass bei Bedarf auch ein hohes Latte-Macchiato-Glas unter dem Auslauf Platz hat. Espresso- und Cappucino Tasse passen gut auf das Podest. Wie alle anderen Geräte des Sortiments ist ein Auto-Stopp bei leerem Tank und eine Abschaltautomatik eingebaut.

So stellt man die Kaffeemenge pro Tasse ein

Kleine Maße: Worauf man achten sollte

  • Der Wassertank ist mit 0,7 Litern der kleinste aller Nespresso Modelle, zusammen mit dem der nochmals günstigeren Nespresso Inissia (Test).
  • Durch die kompakte Form wurde aber anscheinend auch an der Geräuschdämmung gespart: Das Modell ist merklich lauter als z.B. die deutlich größere (und teurere) DeLonghi Citiz.
  • Andererseits braucht die Pixie auch die wenigste Stellfläche: mit gerade mal 11 x 23,5 cm ist wohl in jeder Küche für diese Mini-Maschine Platz.
  • Trotz der kompakten Form passen 9-11 Kapseln in den Auffangbehälter. Das ist die „normale“ Menge, nur einzelne große Nespresso-Modelle bieten mehr.
Nespresso-KapselmaschineDeLonghi
Pixie
BesonderheitSieger Stiftung Warentest 10/2013: "Gut (2,1)"
Funktion
Geschmack++
Crema++
SortenEspresso, Ristretto, Lungo
Energie
Leistung1260 Watt
Druck19 bar
Abschaltautomatikja
Bedienung
Steuerung2 Tasten für einstellbare Mengen
KomfortWasserstand-Sensor mit Auto-Stopp, sehr kompakt
Volumen Wassertank0.7 l
Auffangbehälter9-11
Betriebsbereit 25 sec.
Maße
Abmessungen11 x 23,5 x 32,6 cm
Artikelgewicht2.5 kg