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Mokkakannen für türkischen Kaffee: Cezve Vergleich

Eine Mokkakanne für türkischen oder arabischen „Kahve“ ist wohl die ursprünglichste Art, einen Kaffee zu kochen. Und das ganz im Wortsinn: In die Stielkanne aus Messing oder Kupfer gibt man Kaffeemehl, kaltes Wasser – und nach individuellem Geschmack Gewürze wie Zimt, Nelken oder Kardamom. Die Mischung kocht man auf dem Herd auf, bis sie schäumt, und wartet mit dem Ausgießen, bis sich der Kaffeesatz am Boden der Mokkakanne gesammelt hat. Welches Modell ist das beste im Test? Dazu zunächst eine wichtige Info.

Ein deutlicher Unterschied besteht somit zu einem Espressokocher: dieser führt erst das bereits kochende Wasser aus einem separaten Tank durch das Mokkapulver und einen Filter. Da hierbei kein Druck angewendet wird, nennen Fachleute auch diese Kaffeevariante „Mokka“ und nicht „Espresso“. Auf der Seite hier geht es aber nur um die klassischen Mokkakännchen.
Türkische Mokkakanne Test
Auf der Suche nach einem Test türkischer Mokkakannen? Unser Vergleich hilft weiter.

Top 4: „Cezve“ Mokkakannen 2016/2017

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Kundenwertung
Volumen340 ml400 ml300 ml2-3 Tassen
MaterialEdelstahl, poliertStahl, emailliertVerzinnt, HolzgriffKupfer, Messinggriff
Durchmesser, Höhe9 x 8 cm9 x 9 cm9 x 8 cm7,5 x 9 cm
Für InduktionNeinJa??
Für SpülmaschinenJaJa??
BesonderheitTropffreies GießenHolzgriffLow Budget
Online-Preis ab19,49 €9,36 €
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Wie bereite ich einen türkischen Mokka zu?

Die perfekte Zubereitung ist eine Kunst. Es hilft zwar, sich die im Vergleich beste Mokkakanne zu kaufen. Aber man muss auch üben. Im Test haben dabei feststellen können: Geschmack und Konsistenz werden schnell immer besser.

  1. Klassisch kommt nicht nur Kaffeepulver zum Einsatz, sondern man mischt dieses zunächst noch nach Gusto mit Zucker und Gwürzen wie Kardamom, Zimt und Nelken.
  2. Im kleinen Mokkakannen-Topf mit seinem langem Stiel, dem sogenannten „Cezve“, rührt man die Zutaten mit Wasser auf.
  3. Erst anschließend daran beginnt man, die Mischung zu erhitzen, bis sich ein feiner Schaum bildet.
  4. Den fertigen Mokka gießt man in eine kleine Tasse, die unserer Espressotasse ähnlich sieht.

Während man den Kahve nippt, achtet man darauf, den vorhandenen Kaffeesatz nicht mitzutrinken. Denn gefiltert wird hier gar nichts. Deswegen muss Mokkapulver auch besonders fein gemahlen sein, sonst würde man – übertrieben gesagt – das Gefühl haben, Sand im Mund zu haben. Aber keine Sorge: bei einem guten Mokka ist das keineswegs der Fall.

Worauf kommt es an, wenn man Mokkakannen vergleichen will?

Viele Gemeinsamkeiten…

Da es sich bei einem Mokkakännchen um keine Kaffeemaschine (Test) handelt, ist auch keinerlei Technik vorhanden. Die Modelle bestehen also lediglich aus einem kleinen zylindrischen Behälter sowie einem daran montierten oder verschweißten Griff. Entsprechend günstig ist der Preis. Im Online-Shop findet man etliche Varianten unter 20 Euro. Wobei immerhin manche ein Vielfaches der günstigsten kosten: Zwischen 5 und 20 Euro liegt zwar keine große Spanne, aber prozentual sind das Welten.

… und wichtige Unterschiede im Test

Äußerlich sind alle Modelle weitgehend gleich – doch in der Anwendung ergeben sich durch die teils versteckten Unterschiede bei Materialien und Verarbeitung große Abweichungen für das beste Mokka-Ergebnis.
Lohnt sich der Kauf der billigsten Variante oder sollte man etwas mehr ausgeben? Wir haben die aus unserer Sicht wesentlichen Eigenschaften in der Tabelle aufgelistet. Von der Füllmenge über die Materialien bis hin zu den Maßen. Außerdem finden Sie hier weitere Hinweise, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Heißer Kaffee – kühler Griff

Türkische Mokkakanne im Vergleich
Im Vergleich spielt bei einer türkischen Mokkakanne auch das Design eine Rolle – denn das Flair gibt dem Genuss eine besondere Note.

Da der Korpus insgesamt auf dem Herd erhitzt wird, sollte man auf die Art des Griffs achten.

  • Metall leitet Hitze – Metallgriffe sollten also vom zylindrischen Hauptteil isoliert sein.
  • Eine Alternative sind Griffe aus Holz oder anderen wenig leitenden Materialien.

Pflege und Haltbarkeit

Mokkakännchen sind sehr leicht zu säubern, da sie eine glatte Innenform besitzen. Die Außenwand muss man eigentlich nur abwischen, sofern man sie nicht versehentlich verschmutzen sollte. Wenn die Verarbeitung solide ist, kann man eine Mokkakanne über viele Jahre hinweg nutzen.

  • Bei der Hitze auf dem Herd sollte man auf ein Material achten, das nicht anlaufen kann. Edelstahl oder Kupfer haben sich im Lauf der Jahre bzw. Jahrhunderte bewährt.
  • Manche Modelle setzen auch auf eine Verzinkung oder andere Beschichtung im Inneren, damit dort nichts anbrennen bzw. einbrennen können soll. Entscheidend ist, dass sich eine solche Beschichtung nicht löst. Das kann im schlimmsten Fall gesundheitliche Schäden hervorrufen.

Warum ein perfekter Mokka mehr ist als „nur“ Kaffee

Echter türkischer Mokka ist nicht überall zu bekommen, aber wenn man einmal einen guten genossen hat, wird man ihn vermutlich für immer zu schätzen wissen.

Schon mit dem Kauf einer Mokkakanne kommt ein spezielles Flair auf: Orient, Tausendundeinenacht, Beduinen, Wüstenlager. Und erst das Aroma. Richtig zubereitet ist es wunderbar kräftig und sämig. Anders als Espresso besitzt der original Mokka eine noch festere Textur, da er nicht gefiltert wird und mehr feine Schwebstoffe in ihm enthalten sind. Aber man muss auch darauf achten, ihn gut zuzubereiten – damit er kräftig, aber nicht bitter schmeckt. In der Türkei und den Arabischen Emiraten habe ich schon mehrere Meister ihres Fachs erlebt. Eine kleine Anleitung zum Mokka kochen finden Sie hier.

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