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Milchaufschäumer Test & Vergleich

Die Auswahl ist groß: Milchaufschäumer gibt es sowohl als batteriebetriebene Rührstäbe, als Modelle mit Handpumpe zum Aufschlagen der Milch, aber aber auch als automatische Standgeräte mit integrierter Kanne und drahtlos angetriebenem Quirl. Diese Modelle können die Milch zugleich aufheizen – und man spart sich das separate Milchschaumkännchen. Welche Geräte sind die besten? Hier finden Sie Sieger aus dem Milchaufschäumer Test und aktuelle Bestseller im Vergleich.

Top 4: Milchaufschäumer 2016/2017

MilchaufschäumerSeverin SM 9684ScanPartBodum 1446-01Feder-Quirl
BildAutomatischer Milchaufschäumer im TestBatteriebetriebener MilchaufschäumerManueller Milchaufschäumer im VergleichMechanischer Milchaufschäumer im Test
AntriebStromanschlussBatterienManuell (pumpen)Manuell (drücken)
HeizfunktionJaNeinNeinNein
Ergebnis++++++++
Reinigung++++++++
Kundenwertung
Preis ab ca.80,90 €6,34 €18,30 €7,39 €
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Wie kann ich perfekten Milchschaum zubereiten?

Klar, wenn es mal ganz schnell gehen soll, kann man in seinen Espresso auch mal ein paar Tropfen Milch träufeln. Geschmacklich ähnelt das einem Cappuccino oder Macchiato, aber viel besser ist die Konsistenz aus heißem Espresso und warmem Schaum.

Guten Milchschaum können Sie auf verschiedene Weisen erzeugen – das hängt auch einfach davon ab, wie viel Geld Sie für Hilfswerkzeuge ausgeben möchten oder wie viel Zeit Sie sich für die Zubereitung nehmen möchten.

Sie kommen auf mehreren Wegen zu gutem Schaum

  • Mit einem eigenständigen Milchaufschäumer: Die besten Ergebnisse und das auch noch in schneller Zeit erzielen Sie mit einem separaten Milchaschaum-Automaten. Dieser besitzt in der Regel eine integrierte Heizeinheit, sodass Sie einfach die kalte Milch einfüllen können. Mit Magnettechnik bringt ein guter Aufschäumer anschließend in seinem nahtlos glatten (und daher leicht zu reinigenden) Inneren einen kleinen „Propeller“ auf extrem schnelle Umdrehungsgeschwindigkeit. In ca. einer Minute ist die Milch erwärmt und zu fluffigem, stabilen Schaum geworden. Einfach noch in die Tasse einfließen lassen und Espresso, Cappucino oder im Latte-Glas den Latte macchiato zubereiten.
  • Mit dem Batteriequirl: Hier können Sie einfach ein günstiges Gerät im Markt kaufen, die Batterie(n) einlegen und für ein paar Momente in die Milch in einem hohen, schmalen Gefäß halten. Vorteil: leichte Reinigung, die Ergebnisse können sich sehen lassen und die Anschaffung ist sehr günstig (brauchbare Geräte liegen schon um die 10 €).
  • Mit dem Handrührer: Stecken Sie einfach einen Quirl-Einsatz in den Handmixer und Sie haben in kurzer Zeit einen schönen Milchschaum. Indem Sie nur einen Quirl nutzen, können Sie den Macchiato-Schaum auch in einem schmalen, hohen Gefäß zubereiten, ohne einen Rührbecher zu bemühen. Vorteil: Leichte Reinigung, und Sie haben keine extra Ausgaben – sofern Sie ohnehin schon einen Handrührer in der Küche haben.
  • Mit dem Schneebesen: Der günstigste Klassiker bedeutet die meiste Arbeit. Sie können mit einem Schneebesen die heiße Milch, z.B. in einem Topf, von Hand aufschlagen, bis sie eine cremige Konsistenz erreicht hat. Nicht mein Tipp, aber volle Bewunderung für denjenigen, der sich quasi ganz allein seinen Macchiato zubereiten kann. Vorteil: Keine Ausgaben für Zubehör, kein Stromverbrauch, leichte Reinigung. Nachteil: Kraftaufwand und vor allem viel Geschick erforderlich, bis die Ergebnisse stimmen.
  • Mit Wasserdampf aus dem Kaffeevollautomaten, der Kapsel- oder Kaffeepadmaschine: Der Klassiker der Zubereitung aus der Cafébar. Hier schäumt kein Quirl oder Rotor, sondern der heiße, konzentrierte Wasserdampf mit viel Druck die Milch auf.
Test: Milchaufschäumer mit Batteriebetrieb
Batteriebetriebener Milchaufschäumer im Test: Mit einem Milchschaumkännchen ist er für kleine Mengen gut geeignet. Anders als beigrößeren Automaten muss man den Schaum aber separat erwärmen.

Separater oder integrierter Milchaufschäumer?

Es gibt eine Alternative zu den Modellen in unserem Vergleich: Wenn Sie sich ohnehin gerade überlegen, eine neue Kaffeemaschine (Test) zu kaufen, können Sie inzwischen diverse Geräte mit integriertem Milchaufschäumer finden. So sparen Sie sich den Platz für ein weiteres Gerät auf der Arbeitsplatte. Wer es richtig beherrscht, kann damit manuell hervorragenden Macchiato und Cappuccino zubereiten.

  • Gerade bei sehr guten integrierten Modellen gibt es die sogenannte One-Touch-Funktion, z.B. bei Nespresso Maschinen und Kaffeevollautomaten (Test). Dabei können Sie mit nur einem Tastendruck eine komplette Kaffeespezialität zubereiten – die Maschine übernimmt dann automatisch das Aufbrühen, Aufschäumen und Mischen von Kaffee und Milch.
  • Integrierte Aufschäumer arbeiten mit heißem Wasserdampf und einer Milchdüse, während die separaten Modelle einfach Luft unterquirlen. Nach der Nutzung muss man sie direkt gründlich durchspülen, die Reinigung von angetrockneten Milchresten kann später sehr aufwändig sein. Man sieht aber nicht so gut auf dem Quirl, ob noch Rückstände vorhanden sind. Moderne Vollautomaten bieten jedoch inzwischen gute Selbstreinigungsprogramme.
  • Vorsicht bei manueller Zubereitung: Im Test konnte der Wasserdampf den Milchgeschmack sowohl im wahrsten Sinne des Wortes verwässern. Die hohen Temperaturen können Aromen verbrennen – schäumt man zu lange, zerstören die hohen Temperaturen zudem die Schaumbindung und der eben noch cremige Schaum zerfällt.

Milchaufschäum-Automaten

Die vollautomatischen Milch­aufschäumer bestehen aus einer Motor- und Heizeinheit, in die ein Aufschäumkännchen entweder fest integriert oder herausnehmbar eingsetzt ist. Modelle, deren Kanne sich abnehmen lässt, sind leichter zu reinigen. Denn nur wenn Elektrik und Kanne getrennt sind, kann man letztere z.B. einfach in die Spülmaschine geben. Sofern sie aus einem geeigneten Material wie Edelstahl oder Aluminium produziert sind. 
Wenn die Kanne dagegen fest verbaut und mit einer Antihaftschicht ausgestattet ist, ist die Reinigung im Geschirrspüler nicht möglich. In unserem Test hat sich übrigens bei fest verbauten Modellen nach und nach immer ein leichter Film festgebrannt, auch bei regelmäßiger Reinigung. Die gründliche Reinigung der entnehmbaren Edelszahl-Kanne hat uns am besten gefallen.

Vorteil: Kein Vorheizen der Milch erforderlich und exzellente Schaumresultate – die besten Milchschäume, die ich bisher getrunken habe, kamen alle aus seinem Milchaufschäumer. Die Reinigung ist schnell erledigt.

Nachteil: Relativ hoher Anschaffungspreis von ca. 50 bis 100 €.

Batteriebetriebene Quirle im Vergleich

Klassisch und einfach: AA- oder AAA-Batterien einlegen, Milch in ein kleines Aufschäumkännchen gießen, Quirlende knapp unter die Milchoberfläche halten und starten. Ungefähr eine Minute dauert es, bis man genug Milch für einen Espresso Macciato aufgeschäumt hat. Für einen Cappuccino brauchten wir im Milchaufschäumer Test dagegen etwa 3 Minuten. Dabei sollte man das Kännchen immer mal zur Seite kippen, um die Oberfläche zu vergrößern, von der Luft ins Innere der Flüssigkeit gelangen kann.

Nachteil: Man braucht relativ lange und muss üben, bis man die richtige Konsistenz erzielt hat. Für große Milchmengen – etwa mehrere Cappucciono nacheinander – war das im Versuch zu umständlich. Die Reinigung sollte man übrigens am besten gleich nach der Nutzung vornehmen. Sonst kann sich Milch in den dünnen Zwischenräumen des Quirls zu schwierig festsetzen. Vorteil: Diese Quirls sind die günstigsten Modelle in unserem Vergleich und lassen sich als einzige Milchaufschäumer im Test einfach in der Besteckschublade verstauen.

Manuelle Milchaufschäumer mit Handpumpe

Diese Modelle bestehen aus zwei Teilen. Erstens aus einer hohen, meist transparenten Kanne. Und zweitens aus einem Pump-Aufsatz, der am oberen Ende aus einem Griff und am unteren Ende aus einem Sieb besteht. Indem man dieses Sieb durch Heben und Senken des Pump-Griffs schnell in die Milch hinein und wieder hinaus führt, schlägt man Luft in die Flüssigkeit und lässt sie dadurch cremig werden.

Ein wichtiger Unterschied innerhalb dieser manuellen Modelle ist die Frage, ob sie geeignet für Mikrowellen sind. Denn um warmen Milchschaum zu erzeugen, muss man die Milch vorher aufheizen. Eine Heizfunktion ist in diesem Geräten in aller Regel nämlich nicht vorhanden.

Woran erkenne ich, ob der Schaum gut gelungen ist?
Milchaufschöumer: Gutes Ergebnis zubereiten
Gelungener Milchschaum fließt sämig in die Tasse.

Prüfen, ob das Ergebnis stimmt, können Sie daran:

  1. Der Milchschaum sollte cremig und sehr dickflüssig sein, also weder wässrig wie Milch noch steif wie Sahne oder Eischnee.
  2. Grobe Luftbläschen sind kein gutes Zeichen, dann zerfällt er zu schnell wieder.
  3. Der beste Schaum im Test hatte eine durchgängig gleichmäßige Konsistenz.
  4. Kippt man die Tasse zum Mund, muss die aufgeschäumte Milch sanft aus der Tasse fließen.

Für welche Kaffeespezialitäten benötigt man einen Milchaufschäumer?

Macchiato“ bedeutet „gefleckt, gesprenkelt“. In der Kaffee-Welt gibt es zwei Arten von diesem Sprenkeln: Bei Espresso macchiato wird der Cafè mit etwas Milchschaum verfeinert, bei Latte macchiato wird die (aufgeschäumte) Milch mit einem Schuss Espresso befleckt. In jedem Fall muss man dafür Milchschaum zubereiten.

„Cappucino“ heißt im Italienischen ein Kappuziner-Mönch (die Ähnlichkeit der Wörter ist ja zum Glück auch nicht zu übersehen). Und die Kleidung der Kappuziner bestand schon in den Tagen, als der Cappucino seinen Namen erhielt, aus einer braunen Kutte und einer weißen Kapuze (und erneut ist die Ähnlichkeit zwischen dieser Kleidung und der Beschaffenheit des Kaffee-Spezialität glücklicherweise augenfällig).

Latte Art: So schön kann Milchschaum sein

Ab und zu trifft man bei Besuchen in den verschiedensten Cafébars auf wahre Meister ihres Faches. Dann stellt der Barista nicht nur einen Cappucino oder Latte Macchiato mit samtweichem Milchschaum her. Sondern er verziert diesen Schaum auch noch, indem er die aufgeschäumte Milch mit kleinsten Bewegungsänderungen in die Tasse fließen lässt. Dabei erzeugt erzeugt er in der Schaumkrone Farbspiele aus weißem Schaum und braunem Espresso.

Vom Mini-Muster bis zum kunstvollen Bild

Je nach dem, wie gut der Barista als „Milch-Künstler“ ist, erzeugt er bei dieser Latte Art eher einfache Motive. Das sind oft z.B. Wellenlinien oder andere Muster. Darüber gibt es noch mittelschwere Bilder – beliebt ist eine Rosenblüte, aber auch richtige kleine Gemälde. Als Kaffee-Fan ist man verblüfft, wenn der Barista seine Arbeit mit soviel Hingabe erledigt. Natürlich bleibt es auch bei dieser Kunst nicht nur beim Einschenken in der eigenen Cafébar: Auch für diese Fertigkeit gibt es längst immer wieder Wettbewerbe. Von der Weltmeisterschaft bis hin zum lokalen „Latte Art Meister“. Dort kommen teils spektakuläre Motive wie Engel, ein Clownsgesicht oder auch ein Einhorn zur Vorschein. Wer also seinen Milchaufschäumer bereits ausgiebig getestet hat und perfekten Schaum zubereiten kann: Warum nicht als nächstes einige kunstvolle „Schaumgemälde“ versuchen?

Nespresso Aeroccino Test: 4. Generation

Nespresso Aeroccino Test: 4. Generation

Der Nespresso Aeroccino – inzwischen in der 4. Generation – hat vor allem zwei Besonderheiten im Vergleich zu den übrigen Modellen im Milchaufschäumer Test. Erstens sind Design und Materialwahl sehr hochwertig, was sich leider auch im Preis widerspiegelt. Zweitens ist er (allerdings noch in der 3. Generation) bei einigen Nespresso Maschinen im Lieferumfang enthalten. Diese Modelle erkennt man am Zusatz …

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Severin SM 9688 Milchaufschäumer

Severin 9688 Milchaufschäumer Test

Der Severin SM 9688 hat sich im Milchaufschäumer Test als sehr guter Allrounder gezeigt. Die Konsistenz des Milchschaums ist sehr gut, die Temperatur kann man selbst wählen – und vor allem die Reinigung ist extrem leicht, was bei anderen Milchaufschäumern sonst eine Schwachstelle ist. Bestandteile Der SM 9688 besteht aus zwei Teilen: Der eigentlichen Edelstahl-Kanne einerseits sowie der Basisstation mit Induktionsantrieb, …

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