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Kaffee via Internet: Nescafé Milano 2.0

Nescafé Milano-2.0
Die Nescafé Milano-2.0 hat einen übersichtlichen, freundlich-bunten Touchscreen zur Bedienung

Jetzt wird auch der Kaffee per Internet gesteuert. Nachdem es schon Waschmaschinen und Fernseher mit WLAN gibt, war das nur eine Frage der Zeit. Und jetzt hat Nestlé die erste Kaffeemaschine mit digitaler Anbindung ans Internet für Restaurants und Gaststätten präsentiert. Der Kaffeevollautomat Nescafé Milano 2.0 stammt von Nestlé Professional, der Profi-Kaffeesparte des Schweizer Konzerns.

Das „Internet der Dinge“, bei dem Geräte untereinander digitale Daten austauschen, ist ja schon an verschiedenen Punkten in unserem Alltag angekommen. Und ich sage ganz ehrlich: Was ich bisher gesehen habe, macht Spaß auf die neuen Gerätegenerationen! Dass jetzt aber auch mein Lieblingsthema Kaffeemaschinen online geht, finde ich extrem aufregend.

Was kann die Nescafé Milano 2.0?

Die Nescafé Milano 2.0 verbindet sich mit einem Cloud-Service. So kann man als Betreiber eine einzelne oder gleich eine ganze Gruppe von Maschinen einstellen oder z.B. auch durch den Kundenservice fernwarten lassen. Das Motiv dahinter ist die Herausforderung, eine einheitlich hohe Kaffeequalität zu bieten, die Zubereitung aber gleichzeitig möglichst flexibel zu ermöglichen – und das alles zusammen so kostengünstig, wie es eben geht.

Viele Rezepte, viele Maschinen, wenig Arbeit

Mit der Nescafé Milano 2.0 haben Restaurants die Möglichkeit, selber Kaffeerezepturen zu erstellen, die ihren individuellen Vorstellungen entsprechen. Vor allem lassen sich auch neue Rezepturen in mehreren Filialen gleichzeitig auf die Maschinen einspielen und verfügbar machen. Das können nach Saison z.B. verschiedene Kaffeespezialitäten sein. Im Sommer lieber ein Rezept für Eiskaffee, im Winter eher mehrere Latte Macchiato Versionen.

Einstellungen Nescafé Milano 2.0
Einstellungen an der Milano 2.0 können Mitarbeiter und Techniker bequem per Laptop oder Tablet vornehmen – die Übermittlung an die Maschinen erfolgt per Internet

Als Gast freut man sich vermutlich, wenn man aus mehreren Getränken auswählen kann, die zum aktuellen Wetter passen. Oder falls in einer Gaststätte Beschwerden wegen der verfügbaren Kaffeearten aufkommen, kann man neue Rezepte austauschen und sie als Betreiber direkt auch in seinen anderen Niederlassungen in die Maschinen überspielen, noch bevor dort Kunden unzufrieden werden.

Einfache Bedienung

Für die Auswahl der gewünschten Kaffeeart bietet die Maschine ein farbiges Touchdisplay, das der Restaurantbetreiber individuell belegen und an seine Vorstellungen anpassen kann. Dabei stehen verschiedene Modi für Mitarbeiter, Techniker und andere zur Verfügung.

Anscheinend muss nicht an jeder einzelnen Maschine ein Mitarbeiter oder Techniker die entsprechenden Rezepturen einstellen – einmal erstellt, kann das Rezept stattdessen einfach an viele Kaffeemaschinen gleichzeitig online überspielt werden.

Mehr zum Hintergrund

Ideenfindung und Design stammen von designaffairs, Helbling Technology war als technischer Partner mit dabei, und Nestlé Professional hat das Ganze geleitet und die Entwicklung letztlich in sein Programm aufgenommen. Mit der NESCAFÉ® Milano 2.0 wird also das Internet der Dinge jetzt auch zum Internet der Kaffeemaschinen. Laut Herstellerangaben werden Restaurants und Fast-Food-Locations weltweit mit der neuen Maschine ausgestattet.