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Espressokocher Test: Welche Mokkakanne ist die beste im Vergleich?

Wer sehr günstig Espresso kochen möchte, kommt um die kompakten Klassiker kaum herum. Wie findet man das beste Modell? Zunächst kann man auf Ergebnisse aus einem Espressokocher Test achten. Hier finden Sie aktuell beliebte und interessante Modelle im Vergleich.

Top 5: Espressokocher 2016/2017

Hinweis: Alle Angaben werden regelmäßig aktualisiert. Preise können aus technischen Gründen jetzt höher sein.

Diese Vorteile bieten Espressokocher allgemein

Mokkakannen / Espressokocher Test

  • Der Anschaffunsgpreis ist günstig. Und auch die laufenden Kosten sind niedrig: Man braucht nur loses Mokkapulver, keine teuren Kapseln.
  • Es gibt die passende Modellgröße für alles. Vom Mini-Modell mit 1 Tasse für die Single-Wohnung bis zum XXL-Gerät für 18 Café beim Kaffeekränzchen.
  • Klein und kompakt: Vor allem die klassischen Herdmodelle passen in jede noch so kleine Küche und sind auch leicht zu verstauen.
  • Viele Geräte haben ein legendäres Design – manche Maschinen sind seit ca. 80 Jahren in quasi gleicher Form auf dem Markt.
  • Neben den traditionellen Modellen, die man auf den Herd stellen kann, gibt es inzwischen auch elektrische Geräte, teils sogar mit Timer.

Überblick über alle Espressokocher Berichte

Kleiner Ratgeber, wenn Sie einen neuen Espressokocher kaufen möchten

Espresso in Kanne gekocht
Der frisch in der klassischen Kanne gekochte Espresso hat zwar Schaum, aber keine Crema – der nötige Druck fehlt. Das wäre Ihnen wichtig? Die Bialetti Brikka besitzt ein spezielles Druckventil für schöne Crema.

Zunächst einmal geht es um die Größe: Je nach dem, wie viel Espresso Sie auf einmal kochen möchten, gibt es verschiedene passende Füllmengen. Von der Mini Kaffeemaschine für eine Tasse bis zum Modell für ein Dutzend Espressi ist alles verfügbar. Einige Modelle wie Moka Express oder Brikka sind direkt in mehreren Größen erhältlich. Andere bieten immerhin Wechselfilter für mehr oder weniger Pulver.

Für Herd-betriebene Mokkakocher: Wählen Sie eine Kanne aus, deren Boden zur Hitzequelle passt. Bei Gasherden darf die Flamme den Kocher nur von unten erhitzen, sie darf nicht an den Seiten hochziehen. Das kann das Gerät sonst beschädigen. Immer häufiger kommen in der Küche aber Induktionskochfelder zum Einsatz. Dafür sind nur bestimmte Modelle geeignet. In unserem Testbericht oben haben wir diese Besonderheit vermerkt.

Sie bevorzugen einen Kocher, der elektrisch arbeitet? Diese Modelle sind tatsächlich sehr praktisch, da sie unabhängig vom Herd und teils auch mit Zeitsteuerung betrieben werden können. Allerdings sind die Klassiker für die Herdplatte meist günstiger. Die verschiedenen Vor- und Nachteile können Sie bei einem Espressokocher Vergleich in Ruhe abwägen, bevor Sie ein Modell kaufen.

Echte Crema mit dem Espressokocher

Wer großen Wert auf die typische Crema legt, dürfte bei den meisten Modellen enttäuscht werden. Denn anders als der typische kleine Schwarze in der Cafébar wird das Kaffeepulver bei den Espressokannen „nur“ aufgekocht. Technisch gesehen ähnelt es eher einem Mokka, weshalb die Kannenart auch häufig so bezeichnet wird. Der für typischen Caffé erforderlich Druck fehlt fast immer. Und nur der erzeugt sowohl die besonders sämige Konsistenz als auch die cremige Schicht.

Was also tun, wenn man den feinporigen Schaum so gerne genießt? Da gibt es zwei Tipps: Entweder man kauft einen speziellen Mokkakocher wie die Bialetti Brikka. Sie funktioniert zwar grundsätzlich so wie die anderen Kannen, setzt aber ein spezielles Ventil ein. Dieses erzeugt Druck und prouziert eine schöne Schaumschicht. Wenn es aber „Original“ Espresso sein soll, empfehlen sich lieber die kompakten Kapselsysteme wie z.B. von Nespresso (Test) oder Kaffeevollautomaten (Test).

Tipp für besten Geschmack: Genau die passende Größe auswählen

Die Größe der Maschine sollte auch der Menge an Espressi entsprechen, die man damit zubereiten will. Weniger Kaffeemehl und weniger Wasser nehmen, um in einer 6-Tassen-Moka nur 2 Tassen zu kochen? Das ist keine gute Idee, denn dann stimmt das Ergebnis in der Regel nicht. Wer also nur zwei Espresso machen möchte, sollte zu einer Macchinetta für 2 Portionen greifen. Und wenn man an und zu mehr braucht, ist ein zusätzliches XL-Modell sinnvoll. Praktische Ausnahme: Bestimmte Espressokocher sind extra mit einem Wechselfilter ausgestattet – mit ihnen kann man dann doch unterschiedliche Mengen in der typischen Qualität zubereiten.

Schnell & heiß: So geht’s Schritt für Schritt

Fast alle Espressokocher funktionieren im Prinzip gleich. Der größte Unterschied besteht darin, ob das jeweilige Modell auf einem Herd oder elektrisch erhitzt wird. Ansonsten sind Aufbau und Bedienung sehr ähnlich.
Neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es einige kleine Komfortmerkmale, durch die sich die einzelnen Produkte unterscheiden. So kann der Kannengriff z.B. besser oder weniger gut isoliert sein, was das Anfassen erleichtert. Auch die Verarbeitung differiert: So kann z.B. der Ausgussrand scharfkantig oder glatt gehalten sein.

Vor der Zubereitung: Achten Sie beim Kauf des Pulvers darauf, dass es ausdrücklich für Espressokannen geeignet ist. Sowohl Mahlgrad als auch Röstung sind anders als bei Filterkaffeepulver.

Wie koche ich Espresso mit einem Espressokocher?

Passendes Kaffeepulver für Espressokannen
Kaffeepulver für Espressokannen kennzeichnen Hersteller oft mit „Moka“ oder einer entsprechenden Abbildung auf der Verpackung.
  1. Füllen Sie den Wasserbehälter im Unterteil des Kochers bis kurz unter das Ventil mit kaltem Wasser.
  2. Den runden Metallfilter mit Steigrohr einsetzen
  3. Espressopulver gleichmäßig bis zum Rand in den Filter füllen und leicht festdrücken.
  4. Kaffeekrümel am Rand abwischen.
  5. Den Oberteil der Kanne fest mit dem Unterteil am Gewinde verschrauben. Tipp: Den Griff besser nicht als Hebel verwenden.
  6. Herd einschalten und Kocher darauf stehen lassen, bis das kochende Wasser durchs Espressopulver ins Oberteil zieht und als Kaffee aus dem Steigrohr quillt. Dabei ertönt ein leicht blubbernd-gurgelndes Geräusch.
  7. Warten bis das Oberteil der Kanne mit Kaffee gefüllt ist.
  8. Espressokocher vom Herd nehmen.
  9. Bevor Sie den Kaffee ausgießen, einmal vorsichtig in der Kanne umrühren. Das vermengt die Kaffeeschichten und nutzt die verschiedenen Aromen.

Was Sie tun sollten…

  • Verwenden Sie Kaffeepulver, das speziell für Mokkakocher zubereitet ist. Anders gesagt: Vermeiden Sie zu feines Pulver.
  • Bewahren Sie Kaffeemehl in einem luftdichten Behälter, geschützt vor Sonnenlicht.
  • Prüfen Sie immer wieder mal das Steigrohr, die Filterplatte und den Dichtungsring (Scheibe) auf Verschleiß. Nach längerer Benutzung müssen sie eventuell ersetzt werden.
  • Testen Sie verschiedene Herdtemperaturen. Es kann einige Versuche brauchen, bis Sie die beste Brühtemperatur gefunden haben.

… und was nicht

  • Niemals den Kocher ohne Wasser verwenden.
  • Niemals andere Füllungen außer Kaffee verwenden – also weder Tee noch Kakaopulver oder Instant-Kaffee. Das kann die Filterplatte nämlich verstopfen.
  • Allzu hohe Hitze kann einen verbrannten Geschmack erzeugen.

Für längere Freude: Espressokocher reinigen

Auch wenn Sie im Espressokocher Test ein richtig günstiges Modell finden: Trotz der preiswerten Anschaffung möchte man das Gerät doch gerne so lange wie möglich in Stand halten. Das ist auch relativ einfach. Gegenüber komplexen Maschinen wie etwa Vollautomaten ist das Innenleben nicht kompliziert. Daher fällt auch die Reinigung recht leicht. Dennoch gibt es einige Hinweise zu beachten, um die Geräte gut zu pflegen.

  • Immer von Hand waschen und dabei warmes Wasser verwenden. Nicht in einer Spülmaschine reinigen.
  • Gründlich abtrocknen und erst wieder zusammensetzen, wenn alle Einzelteile trocken sind. Das verhindert Korrosion oder Rost.
  • Schädlich für das Keine Seife und keinen Reiniger verwenden. Keine Stahlwolle oder sonstige abrasive Produkte verwenden.

Modelle aus dem Test & weitere Espressokannen im Überblick

Bialetti Moka Express

Bialetti Mini Express

Der Bialetti Moka Express bietet das klassische 8-eckige Design, für das Bialetti seit Jahrzehnten in Italien bekannt ist. Das leichte Aluminium-Gehäuse macht es leicht, auf dem Herd in wenigen Minuten Espresso zuzubereiten. In kurzer Zeit können – je nach Modell – ein bis 18 (!) Tassen befüllt werden. Kein Wunder, dass dieser Espressokocher weltweit ein mehrfacher Millionen-Bestseller ist. Das bieten …

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Bialetti Venus 6 Espressokocher

Bialetti-Venus-6-Test

Der Bialetti Venus 6 Espressokocher dient zur traditionellen Herstellung von purem Espresso. Zum Aufkochen wird das Modell auf den Herd gestellt. Sein poliertes Edelstahlgehäuse ist nicht nur sehr elegant. In der Version für 6 Tassen ist es zudem für alle Herdarten inklusive Induktionsherde geeignet. Ein kleines Modell (Venus 2) dagegen eignet sich nicht für Induktion. Erster Eindruck: Klassiker in XL …

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Bialetti Easy Timer

Bialetti-Easy-Timer-Test

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die gerne einen schnellen Espresso trinken, dann ist der Bialetti Easy Timer Espressokocher auf jeden Fall einen Blick wert. Einfach Wasser und Kaffeepulver einfüllen, gegebenenfalls den Timer einstellen, Knopf drücken – fertig ist der italienische Caffé. „Kaffee ist fertig“: Der Timer macht Spaß Das Gerät hat ein Fassungsvermögen von drei Tassen und glänzt mit …

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Cloer 5928 Espressokocher

Cloer 5928 kaufen?

Mit dem Cloer 5928 Espressokocher lassen sich wahlweise 3 oder 6 Tassen zubereiten. Das Gerät kann man direkt am Tisch verwenden – ein Herd ist nämlich nicht erforderlich. Klingt gut? Fand ich auch. Deshalb habe ich mir den Cloer mal genauer angeschaut. Espresso auf die elektrische Art Der Cloer 5928 ist ein elektrischer Espressokocher aus Edelstahl. Bedeutet: Im Vergleich zur …

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Rommelsbacher ElPresso deLuxe EKO 366/E

Rommelsbacher ElPresso deLuxe Test

Der Rommelsbacher ElPresso deLuxe ist ein kleiner Espressokocher für Tech-Fans. Warum? Nun, weil er elektrisch mit einem eigenem Heizelement läuft. Also muss man ihn nicht wie die üblichen Modelle auf die Herdplatte stellen. Ich habe ihn mir mal näher angesehen. Form & Design Schlicht, elegant und ein Hauch von Fifties. Wer auf Design in seine Küchen wert legt, aber keine …

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