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DeLonghi EC 680.M Dedica Test

DeLonghi EC 680.M Dedica

Schmales Design, ausgezeichneter Espresso: So lässt sich die DeLonghi 680.M Dedica auf den Punkt bringen. Mit nur 14,9 cm Breite findet sich sicherlich in jeder Küche ein Platz für diese Siebträgermaschine (Test). Trotzdem muss sie sich bei der Qualität des Espressos nicht vor größeren Maschinen verstecken.

Die 2-in-1-Maschine: Kaffeepulver und Pads

Mit der DeLonghi 680.M Dedica erhält man zwei Kaffeemaschinen in einer. Die DeLonghi kann sowohl mit Kaffee- oder Espressopulver als auch mit E.S.E. Pads Espressos und Kaffees zuzubereiten. Damit ist sie ein echter Allrounder und bietet gegenüber den meisten anderen Geräten einen großen Vorteil.

  • Appetit auf einen starken Caffé mit individueller Intensität und Aroma? Mit losem Espressopulver kein Problem.
  • Keine Lust auf genaues Abwiegen und Stampen? E.S.E Pad einlegen und auf die Schnelle zubereiten.
  • Es soll ein langer Kaffee sein? Dann funktioniert der Siebträger auch mit losem Kaffeepulver.

DeLonghi EC 680.M: sehr schlankes Design

DeLonghi EC 680.M Dedica Test: Zubehör
Siebträger für loses Kaffeepulver oder für Pads, Tamper aus Kunststoff: Das Zubehör der DeLonghi EC 680.M Dedica im Test

Eines der auf den ersten Blick deutlichsten Merkmale der 680.M Dedica ist das Design. Mit gerade mal 14,9 cm Breite und 30,5 cm Tiefe ist sie ausgesprochen platzsparend. Damit ist diese Kaffeemaschine die schmalste, die DeLonghi überhaupt im Programm aus.

Noch weniger Breite nimmt aber zum Beispiel die Krups XP3440 Calvi in Anspruch, mit nur 14,3 cm Breite.

Die Maschine selbst ist aus Aluminium gefertigt, die Siebträger sind aus Edelstahl. Das Design der Dedica ist zwar nicht klassisch italienisch, aber es wirkt edel. Aber eine Espressomaschine soll in erster Linie ausgezeichneten Kaffee brühen. Was gibt es in dieser Hinsicht zur DeLonghi zu sagen?

Handhabung: übersichtlich

Wir fanden die Zubereitung von Espresso und Kaffee mit der DeLonghi 680.M Dedica auf Anhieb sehr intuitiv. Man muss sich die Espressomaschine eigentlich nur einmal anschauen und weiß, wie es geht.

Je nach Siebträger kann man ein oder zwei Tassen gleichzeitig zubereiten. Dabei hat man die Wahl, ob man seinen Caffé oder die Mixspezialitäten klassisch mit Kaffee- bzw. Espressopulver bereiten will. Oder ob man bequem mit E.S.E. Pads (Easy Serving Espresso Pads) arbeitet.

E.S.E. Pads

Das E.S.E. Pad muss nur in den Siebträger eingelegt werden – dann nutzt man gewissermaßen die Premiumvariante einer klassischen Kaffeepadmaschine (Test). Diese Form wird auch in der Gastronomie oft benutzt.

Espressopulver

Bei losem Pulver funktioniert die Bedienung wie üblich. Man muss selbst die richtige Menge an Kaffeemehl festlegen und von Hand mit dem Tamper (im Lieferumfang leider nur aus Kunststoff, nicht aus Metall) die gewünschte Dichte pressen.

Mehr Möglichkeiten hat man bei der Bedienung aber auch nicht – die Zubereitung erfolgt auf Knopfdruck automatisch, für wahlweise eine oder zwei Tassen. Wer also auch beim Durchdrücken des heißen Wassers ganz nach Gefühl arbeiten will, dem wird bei der Dedica der entsprechende Hebel fehlen. Dafür ist die Bedienung sehr unkompliziert.

Alles an Bord für einen Espresso und Cappuccino

Durch das Thermoblock-Heizsystem und das Selbstentlüftungssystem ist die Maschine auch schnell einsatzbereit. Der Dampfdruck liegt dann bei 15 bar. Die Crema, die von der DeLonghi erzeugt wird, ist hervorragend. Auch Textur und Konsitenz des Getränks wirken authentisch. Positiv fiel zudem auf, wie leise die Espressobereitung abläuft.

Da die Siebträgermaschine einen Milchaufschäumer integriert hat, kann man auch die typischen Spezialitäten zubereiten. Mit Milch und Dampf gelingt z.B. ein cremiger Cappuccino. Allerdings ist dafür ein wenig mehr Geschick vonnöten als z.B. bei der BEEM Germany i-Joy Café, bei der man die Festigkeit des Milchschaums einfach über einen Drehregler bestimmen kann.

DeLonghi EC 680.M Dedica Test und Wertung

Die EC 680.M wurde 2015 ausführlich getestet und konnte im Vergleich mit vielen anderen Modellen überzeugen. Im ETM Testmagazin Heft 6/2015 erhielt sie die Note „sehr gut“ mit einer Bewertung von 92,0%. Insgesamt hatte das Magazin 8 Maschinen ausgewählt, von denen nur 2 die Bestnote erhielten, die übrigen 6 waren aber immer noch „gut“.

Preis / Leistung

Sehr gut Noten im Vergleichstest, deutlich günstiger als viele andere Siebträgergeräte und zudem vielseitig sowohl mit Pulver als auch E.S.E Pads zu nutzen: Wer die Handarbeit bei einem Siebträger schätzt, erhält mit der DeLonghi ein tolles Einsteigermodell.

 Vorteile

  • Für Pulver und E.S.E Pads geeignet
  • Sehr schlanke Bauweise
  • Günstiger Preis

 Nachteile

  • Wenige Einstellmöglichkeiten
  • Tamper nur aus Kunststoff