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Tassimo T20 Test

Bosch Tassimo T20 Amia

Die Bosch Tassimo T20 Amia ist ein Mittelklassemodell innerhalb der Tassimo Maschinen. Sie kombiniert die einfache Bedienung vor allem mit einem großen Wassertank. 1,5 Liter passen hinein, wobei der Tank platzsparend abgeflacht an der Rückseite angebracht ist. Zum Vergleich: Der Bestseller T12 nimmt nur 0,7 Liter auf.

Die große Vielfalt von derzeit über 40 Geschmacksrichtungen ist ein klarer Pluspunkt aller Tassimo-kompatiblen Kapselmaschinen im Test. Abgesehen von diversen Kaffeevarianten sind auch Teesorten und Kakao möglich. Eine konkrete Einschränkung gibt es aber: die Pumpe erreicht 3,3 bar Druck. Das ist für echten Espresso nicht ausreichend.

Farbe nach Bedarf wechseln

Tassimo T20 Farben austauschen
Für einen Tassimo T20 Testbericht nebensächlich, aber für die Optik interessant: Man kann das Innenteil der Front wechseln und so die Farben tauschen. Die Farbauswahl besteht aus Türkis, Braun, Gelb, Rot und Weiß.

Die größte Besonderheit der Tassimo T20 hat übrigens gar nichts mit der Zubereitung von Kaffee zu tun: Sie betrifft das Aussehen.

Man kann die Farbe der Maschine bei Bedarf verändern, indem man das Tassenpodest sowie den Spritzschutz gegen andersfarbige Varianten tauscht. Die muss man allerdings separat kaufen, der Preis liegt bei ca. 10 bis 20 Euro pro Stück.

Bedienung: Getränke zubereiten

Insgesamt ist die Bedienung der Maschine sehr einfach. Im Tassimo T20 Test erkennt der Sensor die eingelegten „T-Disc“ genannten Kapseln anhand von deren aufgedrucktem Barcode und passt die Zubereitung entsprechend an. Zusätzlich ist nur eine große Taste auf der Front vorhanden, die entweder den Brühvorgang startet oder Wasser nachlaufen lässt.

Wird der Stromschalter umgelegt, dann dauert es nur etwa 60 Sekunden, bis das Wasser aufgeheizt ist. Zuvor musst die Kapsel so eingelegt werden, dass die Barcodeseite nach unten gerichtet ist.

Der Deckel mit einem großen schwarzen Kunststoffring wird dann fest nach unten gedrückt und die Maschine  damit verschlossen. Wenn es losgehen kann, leuchtet eine grüne Leuchte: das Gerät ist startklar.

Sobald man die Taste betätigt, blinkt die Leuchte und die Maschine startet. Dabei ist neben einem deutlichen Pumpen ein weiches Brummen und Hämmern zu hören, bis der Kaffee in die Tasse geflossen ist.

Wer z.B. Latte Macciato zubereiten möchte, benötigt zwei Kapseln. Eine für Milch und eine für den „Espresso“. Unter den Auslauf der T20 passen im Test auch hohe Gläser: das Podest ist höhenverstellbar.

Intensität einstellen

Wer seinen Kaffee weniger stark wünscht, der kann einfach die rechte Taste betätigen. So lange, wie die Taste gedrückt wird, fließt heißes Wasser nach. Bis die gewünschte Kaffeestärke erreicht ist, wird etwas Übung benötigt. Etwas negativ ist, dass der Kaffeeauslauf noch eine gewisse Zeit nachtropft.

Wichtig: Wer heißes Wasser zugeben möchte, der muss zunächst den Verschlussring öffnen und dann wieder schließen. Erst im Anschluss lässt sich die linke Taste drücken.

Verbrauch und Pflege

Die T20 ist relativ energiesparend, denn direkt nach der Herstellung eines Kapselkaffees schaltet sie wieder in den Standby-Modus. 1300 Watt werden für das Aufheizen benötigt. Die Reinigung erfolgt vollautomatisch.

 Vorteile

  • Großer Wassertank
  • Farben wechselbar
  • Sehr große Getränkeauswahl

 Nachteile

  • Nur 3,3 bar Brühdruck, zu wenig für echten Espresso

Fazit Tassimo T20 Amia

Die Stärken der Bosch Tassimo T20 sind mit Sicherheit die simple Bedienung und auch die Vielseitigkeit bei dem Getränkeangebot. Um einen Cappuccino oder Caffé Crema zuzubreiten, muss man nur den Wassertank auffüllen, die gewünschte Geschmacksrichtung einlegen und einen Knopf betätigen. Minuspunkte sind zum einen der geringe Brühdruck, der für echte Espresso Liebhaber eine Rolle spielt. Zum anderen sind wie bei allen Kapselmaschinen die relativ hohen Kapselpreisen und natürlich das Müllaufkommen der einzelnen Kapselhüllen zu nennen.